Rote und schwarze Johannisbeere | |
(Ribes rubrum, nigrum) -- Anfang Juli bis Anfang August | |
Die Johannisbeeren, deswegen regional auch, und in Österreich ausschließlich, Ribisel genannt, gehören zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae), werden aber auch teilweise den Steinbrechgewächsen zugerechnet. Es handelt sich um beerentragende, 1-1,5 Meter hohe Sträucher mit 3 bis 5-fach gelappten Blättern und grünlichen Blüten mit Blütezeit von April bis Mai. Der Blütenstand ist eine Traube. Die wohlschmeckenden säuerlichen Beeren mit Fruchtreife zwischen Juli und August sind sehr vitamin- mineralstoff- und flavonoidhaltig.
Man unterscheidet rote (R. rubrum) und schwarze (R. nigrum) Johannisbeeren, wobei die Schwarze Johannisbeere von allen Gartenfrüchten den höchsten Vitamin C-Gehalt hat. Zum guten Gedeihen benötigen Johannisbeeren sehr viel hochwertigen, gut verrotteten Kompost. Die weiße Johannisbeere ist eine Zuchtform von den roten Ribisel. Johannisbeeren tragen an zweijährigen Trieben. Es existieren auch Zierjohannisbeeren, deren Beeren nicht gegessen werden, dazu gehören die Goldjohannisbeere und die Blutjohannisbeere. Alle Arten sind eng mit der Stachelbeere verwandt. Die Blut-Johannisbeere, ein Zierstrauch, hat blutrote Blüten, herzförmige Blätter und schwarze Früchte. Eine Kreuzung mit der Stachelbeere ist die Jostabeere. Ein gesunder Johannisbeerstrauch wird durchschnittlich 15 Jahre alt. In dieser Zeit bringt er 55 kg Beeren, 60 kg Holz und 15 kg Laub hervor. | |
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