Himbeere | |
(Rubus idaeus) -- Anfang Juli bis Mitte Oktober | |
Die Himbeere (Rubus idaeus) ist eine Pflanzenart der Gattung Rubus aus der Untergattung Idaeobatus. Der
Himbeerstrauch wird bis zu 150 cm groß, die Stängel sind mit feinen
Stacheln besetzt. An den Trieben, die die Pflanze ausbildet, sitzen
wechselständig drei-, fünf- und siebenzählige gezähnte und gefiederte
Blätter.
Die dunkelroten, bei Zuchtformen auch gelben, weichen Früchte sind, anders als der Name der Pflanze suggeriert, keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden. Anders als bei der Brombeere ist die Frucht nur lose an den Blütenboden gebunden und kann leicht abgezogen werden. Sie ist saftig und sehr aromatisch und kann von Juli bis August (bei späten Sorten bis Oktober) geerntet werden. Das Verbreitungsgebiet ist überall in der nördlichen Hemisphäre. Die Himbeere bevorzugt halbschattige Lagen, z.B. Waldlichtungen oder Waldränder mit nährstoffreichen Böden, wobei anzumerken ist, dass erschwerte Lebensbedingungen das Aroma der Frucht steigern. Nach der Ernte werden die Triebe, welche Früchte getragen haben, an der Basis weggeschnitten. Die neugewachsene Triebe werden an Drähten oder Schnüren fixiert diese Ruten tragen im nächsten Sommer Früchte. Himbeeren fühlen sich in schweren Böden oder Staunässe grundsätzlich nicht wohl, und lieben nährstoffreiche Erde. Sehr positiv kann sich das Mulchen der Oberfläche rund um die Pflanze mit verschiedenen Mulchmaterialien wie z.B. Kompost, Stroh und Laub auswirken. | |
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